Latium: eine spezielle Ölmühle

Giovan Felice Pace, ein Müller vom Anfang des 20. Jahrhunderts, war der Urvater einer Familie, die noch heute die Geheimnisse der unschätzbaren Kunst der Olivenölherstellung bewahrt. Mit der Hilfe der Charakteristiken einesGebietes mit besonderen organoleptischen Eigenschaften,wird die Herstellung eines sehr seltenen Öls gefördert.

In Velletri, südlich von Rom und in der Nähe der römischen Schlösser, befindet sich die historische Ölmühle, in der sich heute die Urenkel Diego, Francesca und Emanuele Vidili um die Herstellung von nativem Olivenöl kümmern. Sie geben niemals die Wurzeln der hundertjährigen Familienerfahrung auf, sondern verfeinern die Techniken der Verarbeitung immer weiter, indem die Besonderheiten des Produkts verstärkt werden, das von autochthonen Oliven dieses Gebietesmit vulkanischen Ursprungs stammt. Daher bietet das Öl ganz besondere Düfte, ohne scharfen Nachgeschmack und behält Aromen und einen eleganten Körper. Tatsächlich basiert die Ölproduktion der Brüder Vidili Olearia Sas auf alten Olivenqualitäten wie der sogenannten „Ritornella“ (der Carboncella ähnlich).

Diese stellt kleine schwarze Oliven her, aus denen man ein vorzügliches Öl erhält, eine Olivenqualität, die für die heutige Komplexität der Ernte sehr selten ist. Der Olivaster hat hingegen eine Spätreife sowie einen anderen Körper und eine andere Konsistenz als die Ritornella. Dann werden auch die Steineiche und die Itrana für die Herstellung verwendet.

Die Oliven werden geerntet, ausgewählt und sofort in die Mühle gebracht und tagsüber mit Kaltmühlen gepresst. Das erzeugte Öl, ist natives Olivenöl extra vergine, von höchster Qualität und fast ohne Säuregehalt.

Man muss erwähnen, dass ein Öl neu definiert ist, wenn es eine Reifezeit bis zu 4 Monaten ab der Pressung hat, frisch bis 8 Monate, jung bis 12 Monate. Die Wirkung der im Öl enthaltenen Antioxidantien schwächt sich mit der Zeit ab.

Es ist daher ratsam, das Öl nicht nach 18 Monaten nach der Pressung zu konsumieren. Ausserdem ist es empfehlenswert, die Ölflaschen vor Sonnenlicht sowie bei einer Temperatur zwischen 12° und 18° zu behalten und den Kontakt mit dem Sauerstoff zu vermeiden.

Alles, was Sie tun müssten, ist, dieses feine Produkt mit einer gegrillten Scheibe warmem Brotes  – besser als Bruschettabekannt – roh zu verkosten. Auf diesem Wege werden die Aromen verstärkt.

Es bleibt nur, diese rohe Delikatesse mit einer Scheibe heißem Brot zu kosten, das auf der Glut des Grills getoastet wird, der seine Aromen verstärkt, oder die berühmte „Bruschetta“.

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